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Layout.
Erzgebirgisches
Original - der Nussknacker
Werkzeuge zum Knacken von Nüssen
gab es schon in der Antike. Der traditionelle Erzgebirgische Nussknacker wurde
jedoch erst Mitte des 19. Jahrhunderts erfunden. Wilhelm Friedrich
Füchtner aus Seiffen, fertigte ihn erstmals 1865 in seiner
kleinen
Drechsel- und Schnitzerwerkstatt aus heimischem Fichtenholz. Zum
Vorbild wählte er den Bergmann, dessen Uniform die ersten Nussknacker
trugen.
Schnell
verbreitete sich nun die Nussknacker Herstellung im gesamten
Erzgebirge, wo allerorten
geschnitzt und gedrechselt wurde. Neben dem
Bergmann entstanden so auch Könige, Jäger oder
Soldaten, wobei alle
Nussknacker durch ihr grimmiges Aussehen auffielen. Ausgestattet mit
einem Maul, das zum Knacken der Nüsse riesig sein musste,
zeigten sie
ihre Zähne und blickten mit großen Augen
bärbeißig drein. Durch dichte
Augenbrauen, Haare und Bart aus Kaninchenfell, wurde dieser Eindruck
noch verstärkt. Die Erzgebirgler brachten damit ihren Respekt
oder auch
versteckte Kritik gegenüber der Obrigkeit zum Ausdruck, denn
nur Diese
durfte damals ein "großes Maul" haben.
Heute werden in
den Drechselwerkstätten des Erzgebirges die Nussknacker noch
immer nach diesem alten Vorbild hergestellt, sind bei Sammlern in der
ganzen Welt begehrt und limitierte Sondereditionen führender
Hersteller
erzielen Spitzenpreise. Neben den klassischen Nussknackern werden auch
Miniaturen oder Riesen angeboten. In der Weihnachtszeit darf in keinem
erzgebirgischen Haus der Nussknacker fehlen. Bei einem Ausflug in die
Bergstädte Marienberg, Seiffen, Annaberg oder Olbernhau kann
man Sie in
einzigartiger Vielfalt bewundern.
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