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Volkskunst  Die Volkskunst aus dem Erzgebirge
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Fensterbilder
Erzgebirgische Fensterbilder

Fensterbilder haben im Erzgebirge nicht so eine lange Tradition wie beispielsweise Räuchermännchen , Spieldosen , Nussknacker oder die Pyramide, erfreuen sich in letzter Zeit aber immer größerer Beliebtheit. Es handelt sich dabei um Laubsägearbeiten aus Birkensperrholz. Je nach Stärke des Sperrholzes und Größe des verwendeten Sägeblattes sind diese Fensterbilder fein bis sehr filigran gearbeitet. Fast jeder Hersteller entwirft seine eigenen Sägevorlagen, so dass eine einzigartige Vielfalt an Motiven entstanden ist. Man unterscheidet dabei beleuchtete Fensterbilder und Fensterbilder ohne Beleuchtung.



Beleuchtete Fensterbilder findet man vorwiegend zur Weihnachtszeit. Gerade in kleinen Fenstern sind sie die preiswertere Alternative zum größeren Schwibbogen. Meist haben sie die Form einer Krippe, die von Lämpchen umgeben ist. Innen zeigen Sie ein klassisches christliches Motiv oder ein erzgebirgisches Heimatmotiv wie verschneite Bäumchen oder Rehe im Wald. Auch Modelle mit indirekter Beleuchtung sind beliebt. Hier werden die Lämpchen zwischen zwei gleichen, miteinander verbundenen Fensterbildern angebracht, wodurch das Motiv plastischer erscheint.

Mit Fensterbildern ohne Beleuchtung kann man sein Fenster dagegen zu jeder Jahreszeit schmücken. Hier gibt es zu jedem Anlass die passenden Fensterbilder. Ostermotive beispielsweise findet man sehr häufig, ebenso wie Blumen-, Landschafts- oder Tiermotive, die das ganze Jahr im Fenster bleiben können. Besonders bezaubernd sind auch Fensterbilder für Kinder. Die Tier- oder Märchenmotive sind oft nach Bildern aus alten Kinderbüchern gestaltet. Man erhält sie wahlweise in natürlicher Holzmaserung oder liebevoll von Hand coloriert. Da sie stabil sind und nicht so schnell zerbrechen, sind sie für ein Kinderzimmerfenster eher geeignet als ein Fensterbild aus Glas.
 
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